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Vieler Herren Häuser Staffel IV

Prunk und Pracht in „So lebt der Adel in Österreich"

Herrschaftliche Häuser und ihre Geschichten: Das ist ein ganz besonderes Steckenpferd von Moderator Kari Hohenlohe, und das Publikum schätzt diese Einblicke nicht minder. In drei höchst erfolgreichen Staffeln hat Kari Hohenlohe bereits 17 Schlösser und Villen portraitiert - und im Gespräch mit deren heutigen Bewohnern faszinierende und intime Details zutage gefördert.

Das vielköpfige Team wird die vierte Staffel von „Vieler Herren Häuser“ in den Monaten April bis August 2019 herstellen.

In der vierten Staffel, die ab Herbst 2019 auf ORF III ausgestrahlt werden soll, rücken weitere fünf Herrensitze in den Fokus unseres blaublütigen Reiseführers.

Eine Produktion von Clever Contents GmbH in Kooperation mit ORF III und gefördert durch Fernsehfonds Austria

Genre | Dokureihe

Moderation | Karl Hohenlohe

Länge | 5 Folgen á 45 Minuten

Produktionsjahr | 2019

Erstausstrahlung | Herbst 2019 auf ORF III

Kontakt
Jeannine Felzmann
+43 660 674 5416
felzmann@clevercontents.com

Episoden

01 Palais Fries-Palavicini /Wien - Zu Gast bei Edoardo Pallavicini

Ein Blick in die Welt des Adels Edoardo Pallavicini. Selten genug wird man hinter die sonst verschlossenen Türen eines bekannten Palais eingeladen. Wie lebt ein adeliger Hausbesitzer in einem Palais, das man sonst nur von eleganten Bällen kennt?Wo und wie lebt man in so einem prachtvollen Gebäude. Erstmals erzählt eine Dokumentation nicht nur über die historischen Besonderheiten eines Wiener Prachtbauwerkes, sondern gewährt auch Einblick hinter die Kulissen. Der Hausherr
höchstpersönlich öffnet die Türen in sein tägliches Tun.Kari Hohenlohe auf Entdeckung mit dem elegantesten Hausmeister von Wien ins Herz des bekannten und verborgenen Palais Pallavicini. Eine filmische Reise vom Keller bis in Prunkräume des Pallavicini, bei der auch die Vielfalt der bunten Nachbarschaft des berühmten Hauses beleuchtet wird.

Ein Film von Gigga Neunteufel

02 Schloss Greillenstein / NÖ - Zu Gast bei Familie Kuefstein

Seit einem halben Jahrtausend ist dieses Waldviertler Renaissance-Schloss bereits im Besitz der selben Familie. Gerne öffnen die Kuefsteins ihre Tore für Besucher - und lassen sie in die Lebensweise der historischen Adlesfamilie eintauchen. Das Highlight ist der mittelalterliche Gerichtssaal, in dem alle Kriminal-Akten noch erhalten sind! Auch Grillparzers „Ahnfrau“ hängt noch an der Wand und erschreckt nächliche Gäste.
Kari Hohenlohe, unser Experte für geschichtsträchtige Herrensitze in Österreich, spricht mit der Schloss-Managerin Elisabeth Kuefstein, einer
Ur-Ur-Enkelin von Kaiserin Sisi, mit dem heutigen Schlossherrn Andreas Kuefstein, deren Töchtern Marie-Carolin und Marie-Amelie sowie mit dem nächsten Herrn auf Greillenstein, ihrem Sohn Karl.

Ein Film von Susanne Pleisnitzer

03 Burg Heidenreichstein / NÖ - Zu Gast bei Nette Kinsky

Im nördlichen Waldviertel, nahe der tschechischen Grenze steht in der Marktgemeinde Heidenreichstein eine der besterhaltenen und imposantesten Wasserburgen Mitteleuropas. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist die Burg im Eigentum der Familie Kinsky. Netty Kinsky ist in Heidenreichstein gemeinsam mit ihren Geschwistern aufgewachsen. Für sie ist die Burg heute noch Heimat und Rückzugsort, und sie verbindet viele schöne Erinnerungen mit dem alten Gemäuer. Einige davon hat ihr Vater Christian Kinsky auf super-8-Filmen festgehalten, die im Film zu sehen sind.

Kari Hohenlohe lässt sich von Netty Kinsky durch die Geschichte der Familie und die Räume der Burg geleiten. Dabei begegnet er prominenten Persönlichkeiten aus der Familie wie Maria von Ebner-Eschenbach, Bertha von Suttner und vor allem Rudolf von der Straten, dem ersten Leiter der spanischen Hofreitschule nach 1918. Straten war es auch, der die Burg nach dem 2. Weltkrieg von seinem Freund Landislaus Pallfy geerbt hat und diese dann seiner Tochter, Netty Kinskys Mutter überließ, die den aus Tschechien vertriebenen Christian Kinsky heiratete.

Ein Film von Martin Vogg

04 Schloss Rohrau / NÖ - Zu Gast bei Ehepaar Waldburg-Zeil

Der kleine niederösterreichische Ort Rohrau an der Grenze zur Slowakei und zum Burgenland gelegen ist vor allem als Geburtsort von Joseph Haydn bekannt. Das Renaissance-Schloss ganz in der Nähe von Haydns Geburtshaus befindet sich seit Anfang des 16. Jahrhunderts im Besitz der Familie Harrach. Besucher des Schlosses kommen vor allem wegen der Harrachschen Familiensammlung. Diese ist wegen ihrer barocken Meisterwerke weit über die Grenzen Österreichs bekannt.

Kari Hohenlohe besucht den heutigen Besitzer des Schlosses, den Landwirt Johannes Waldburg-Zeil und seine Frau Ursula. Waldburg-Zeil ist der Enkel von Stephanie Harrach, die nach dem Krieg das Palais der Familie auf der Freyung verkaufte, um nach der Flucht aus Tschechien die heruntergekommene Landwirtschaft und das völlig zerstörte Schloss in Rohrau zu retten. Waldburg-Zeil Selbst wuchs bereits in Rohrau auf und ist so von Kindheitstagen an eng mit dem Ort und der Gemeinde verbunden.

Das Ehepaar Waldburg-Zeil gewährt Kari Hohenlohe einen Einblick in ihre vielfältigen Tätigkeiten, die weit über die Landwirtschaft hinausreichen, und dazu beitragen, dass dieses kulturhistorische Juwel auch im 21. Jahrhundert erhalten werden kann. Dabei besucht er neben dem Museum die private Werkstatt, den Konzert- und Veranstaltungssaal aber auch einen im Krieg völlig zerstörte und bis heute nicht hergerichteten Turm, und Waldburg-Zeil besteigt erstmals eines der auf seinen Feldern errichteten Windräder, um über die Leithaau auf sein Schloss zu blicken.

Ein Film von Martin Vogg

05 Schloss Loosdorf / NÖ - Zu Gast bei Familie Piatti

Hört man den Name Loosdorf so denkt man wohl zunächst an die an der Westautobahn gelegene Marktgemeinde. Aber es gibt auch im nördlichen Weinviertel eine kleine Ortschaft dieses Namens mit einem Schloss, das als Veste Lostorff erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt wird. Sein heutiges Aussehen verdankt es der Familie Liechtenstein, die das Schloss in ein landwirtschaftliches Mustergut verwandelt hat. Seit 1834 befindet sich Schloss Loosdorf im Besitz der Familie Piatti, die von hier aus die Felder und Wälder rund um das Schloss bewirtschaften.

Kari Hohenlohe besucht Alfons Piatti, einen Pionier der biologischen Landwirtschaft in Österreich und Mitbegründer von bio austria und seine Frau Verena Piatti, die nicht nur um das Schloss und das Schlossmuseum kümmert sondern auch Astrologin ist und als Therapeutin mit Bach- und australischen Buschblüten sowie mit Klangschalen arbeitet. Hohenlohe trifft aber auch ihre Tochter Magdalena, die das Video für ihren Song „it’s too late“ im Schloss Loosdorf gedreht hat. Sie verbindet auch viele schöne Kindheitserinnerungen mit dem geschichtsträchtigen Gebäude. So hat sie nicht nur im Schlossbrunnen schwimmen gelernt und zwischen den alten Möbeln des Museums gespielt, sondern auch als Jugendliche mit Freundinnen die Scherben der beeindruckenden Porzellansammlung gereinigt, die heute durch einen Zufall wieder zu neuem Leben erweckt wird.

Ein Film von Martin Vogg

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